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Inulin - was ist das?

Inulin - was ist das

Inulin klingt so ähnlich wie Insulin und wird deshalb manchmal mit dem Hormon aus der Bauchspeicheldrüse verwechselt. Inulin ist aber etwas ganz anderes. Inulin ist ein Ballaststoff. Was Inulin genau ist, ob es gesund ist, in welchem Lebensmittel Du es findest und ob es Dir beim Abnehmen hilft, erfährst Du in diesem Artikel.

 

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was ist Inulin?

  2. Welche gesundheitliche Wirkung hat Inulin?

  3. Hilft Inulin beim Abnehmen?

  4. In welchen Lebensmitteln ist Inulin enthalten?
    1. Inulin Pulver
  5. Hat Inulin Nebenwirkungen?

  6. Fazit

Was ist Inulin?

Inulin gehört zu den Ballaststoffen. Genauer gesagt, handelt es sich um ein Polysaccharid aus Fructose-Estern (1). Der Stoff schmeckt leicht süß und wird deshalb auch als Zuckerersatz verwendet. Inulin zählt zu den wasserlöslichen Ballaststoffen. Diese quellen in Flüssigkeit auf und sättigen dadurch schneller. Außerdem freuen sich unsere Bakterien im Darm über Inulin als gutes Futter. Nahrung für unsere Darmflora wird auch als Präbiotikum bezeichnet.

Ist Inulin Gesund?

Die Frage ob Inulin gesund ist kann nicht pauschal beantwortet werden, da es sich hierbei nicht um ein Produkt handelt. Jedoch hat Inulin eine gesundheitliche Wirkung welche im Folgenden erläutert wird. Inulin ist ein wasserlöslicher Ballaststoff. Ballaststoffe sollten ein fester Teil unserer Ernährung sein und jeden Tag konsumiert werden, denn sie bringen zahlreiche gesundheitliche Vorteile für uns mit. Besonders die Bakterien im Darm profitieren von einer ballaststoffreichen Ernährung. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Aufnahme von mindestens 30 Gramm am Tag (2).

Ballaststoffe:

  • sind verdauungsfördernd
  • vermindern Karies (3)
  • helfen bei der Entgiftung von Schadstoffen
  • machen schneller satt
  • können erhöhte Cholesterinwerte senken
  • werden von unseren guten Darmbakterien geliebt

 

Sie sind unerlässlich für gesunde Bakterien im Darm, für eine gute Verdauung und generell für unsere Gesundheit.

Hilft Inulin beim Abnehmen?

Inulin und grundsätzlich Ballaststoffe können gut beim Abnehmen helfen. Sie erhöhen einerseits das Volumen unserer Nahrung und verlängern andererseits die Verweildauer des Nahrungsbreis im Magen. Beides führt dazu, dass wir schneller satt sind und dieser Zustand auch länger anhält. Wenn wir schneller satt sind, dann essen wir weniger und können Kalorien einsparen. Ballaststoffe dienen auch dazu, dass Kohlenhydrate nicht so schnell ins Blut gehen, der Blutzuckeranstieg fällt also moderater aus. Der Blutzuckerspiegel fällt nicht so schnell und wir sind längere Zeit satt.

In welchen Lebensmitteln ist Inulin enthalten?

Gesunde Lebensmittel wie Topinambur, Chicorée, Artischockenherzen und Schwarzwurzeln enthalten besonders viel Inulin. Aber auch in Zwiebeln, Knoblauch, Spargel, Lauch, Pastinaken, Endiviensalat und Zichorienwurzel ist es zu finden.

Inulin Pulver

Inulin kannst Du aber auch in Pulverform als Nahrungsergänzungsmittel kaufen. Es kann so ganz einfach in Smoothies, Joghurts oder andere Mahlzeiten eingerührt werden. Bei Nahrungsergänzungsmittel solltest Du immer auf gute Qualität achten. 

Fazit

Inulin ist ein wasserlöslicher Ballaststoff und zählt somit den zu den Präbiotika, Präbiotika und Ballaststoffe sind unentbehrlich für eine gute Verdauung, für einen gesunden Darm mit einer intakten Darmflora und auch für einen fitten und schlanken Körper.

 

    Anne Goldhammer-Michl

    Anne ist studierte Statistikerin, ausgebildeter Ernährungscoach und gelernte Köchin. Sie interessiert sich sehr für die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und „artgerechtem“ Lebensstil. Besonders der immense Einfluss der Ernährung auf das Wohlbefinden hat es ihr angetan. Als Statistikerin liebt sie es, Studien zu lesen und diese in verständliche „Aha-Erkenntnisse“ zu übersetzen. Mit ihrer Ernährungsberatung avocadooo berät sie vor allem Menschen mit Migräne hinsichtlich einer „kopfschmerzgünstigen“ Ernährung.

    Quellen & Literatur 

    (1) https://de.wikipedia.org/wiki/Inulin

    (2) Nationale Verzehrsstudie II, 2008

    (3) C. Leitzmann et al.: Karies. In: Ernährung in Prävention und Therapie. Hippokrates, Stuttgart 2001, S. 312–317.